Wie war das noch mal mit dem Superlativ von Lüge?

Zum benchen von SSDs findet man immer oft den gleichen Test unter Linux.
Nicht nur in diversen Foren, sonder auch bei sehr gute Informationsquellen wie ubuntuusers.de oder wiki.archlinux.org unterläuft aber der selbe schwerer Fehler.

Denn manche SSD-Controller nutzen Kompression.
So zum Beispiel der sehr verbreitete SanForce Controller SF-2281.

Und wo liegt jetzt das Problem?

Ganz einfach. Die Tests sehen immer so aus: $ dd if=/dev/zero of=tempfile …..
Nun ist es sehr,sehr einfach Nullen zu komprimieren, wie sich vermutlich jeder vorstellen kann.
Ein SSD-Controller der Kompression nutzt, hat hier ein leichtes Spiel, denn er kann alles geben was er hat.
Für einen Controller der ohne Kompression arbeitet, ist es hingegen völlig egal.

In der Realität dürfte man aber wohl davon ausgehen, dass die meisten Daten die man so händelt, nicht nur aus Nullen bestehen. Verwendet man alternativ Zufallszahlen, sieht das Ergebnis schnell ganz anders aus.

Im Folgenden mal ein kleiner Vergleich:

OCZ Agility 4 – Controller: Indilinx-Everest-2 > ohne Kompression <
Specs – Seq Read/Write: 420MBs / 410MBs , 4K IOPS Read/Write: 58K / 85K

Kingston SSDNOW V300 – Controller: SanForce SF-2281 > mit Kompression <
Specs – Seq Read/Write: 450MBs / 450MBs , 4K IOPS Read/Write: 85K / 43K

 

$ dd if=/dev/zero of=tempfile bs=1M count=1024 conv=fdatasync,notrunc

OCZ Agility 4:
1073741824 Bytes (1,1 GB) kopiert, 5,9588 s, 180 MB/s
Kingston SSDNOW V300:
1073741824 Bytes (1,1 GB) kopiert, 3,53624 s, 304 MB/s

VS

$ dd if=/dev/urandom of=/tmp/tempfile bs=1M count=1024 conv=fdatasync,notrunc
$ dd if=/tmp/tempfile of=tempfile bs=1M count=1024 conv=fdatasync,notrunc

OCZ Agility 4:
1073741824 Bytes (1,1 GB) kopiert, 6,05751 s, 177 MB/s
Kingston SSDNOW V300:
1073741824 Bytes (1,1 GB) kopiert, 12,5606 s, 85,5 MB/s

Hinweis: Da /dev/random bzw /dev/urandom zu langsam sind um direkt auf die SSD zu schreiben, werden die Daten vorher erst ins tempfs (RAM) geschrieben lassen und von dort dann erst auf die SSD.

(die Leseraten sind für den Test an sich zu vernachlässigen, aber für den Gesamtvergleich vielleicht interessant)
# echo 3 > /proc/sys/vm/drop_caches
$ dd if=tempfile of=/dev/null bs=1M count=1024

OCZ Agility 4:
1073741824 Bytes (1,1 GB) kopiert, 2,6659 s, 403 MB/s
Kingston SSDNOW V300:
1073741824 Bytes (1,1 GB) kopiert, 3,32878 s, 323 MB/s

Wie man sehen kann, liegt die Schreibrate bei der Kingston SSD im Standarttest sehr viel höher, da der Controller die Kompression voll ausspielen kann. Im Test mit Zufallszahlen sinkt die Schreibrate dagegen auf ein Viertel herab. Bei der Agility 4 gibt es hingegen keine Unterschiede. Was im Benchmarktest von /dev/zero noch recht mager aussah, kann sich hingegen im Vergleich bei dem von /dev/urandom sehr gut behaupten.

Natürlich ist auch dieser Benchmark wieder anfechtbar. Keine Frage.
Der gleiche Test mit einer Video Datei liefert aber zum Beispiel ziemlich die gleichen Werte.
Insofern fehlt es ,meiner Meinung nach, nicht an der entsprechenden Berechtigung, den weit verbreiteten Test von /dev/zero zu hinterfragen.

PS.: Dies soll keine Bewertung der oben genannten SSDs darstellen.

ecarux proudly presents mscan-returns

logo mscan-returns

http://ecarux.de/downloads/mscan-returns.img.xz (
Größe ~ 1.2GB , md5sum c836df3530454a7125ceb14b1e1f391f )

Ja, es ist mal wieder soweit, trotz Sommer, Sonne und Urlaub darf ich heute das neuste update des Diagnose- u. Rettungssystem MScan vorstellen.

Bedienung und Umfang sind im wesentlich die gleichen geblieben. Die Programme und Hardwareunterstützung wurde verbessert und aktualisiert.
Hinzugekommen ist eine core64 Image um exklusive 64Bit Unterstützung zu bieten.
Und es wurde UEFI Unterstützung so wie eine passende Shell eingefügt (hierfür muss der Stick als UEFI Device gebootet werden).

Die Installation erfolgt nach den alten Regeln.

Es wird ein mindestens 4GB großer USB-Stick gebraucht.
Größere Sticks gehen natürlich auch und empfehlenswert ist ein USB 3.0 Stick – auch an einem USB 2.0 Port gibt es meist noch einen ordentlichen Geschwindigkeitsschub.


Die Installation unter Linux:

1. Ladet euch das oben angegebene Image herunter.
2. Steckt euren USB-Stick ein und findet heraus als welches Device er eingebunden wurde zB. Mit

# dmesg | tail
oder

# ls -l /dev/disk/by-id/usb*

3. Schreibt das Image auf den USB-Stick mit

# xzcat mscan-returns.img.xz | sudo dd of=/dev/sdX bs=4M

(/dev/sdX ist natürlich durch das oben ermittelte Device zu ergänzen)


Die Installation unter Windows:

1. Ladet euch das oben angegebene Image herunter.
Die Datei ist komprimiert entpackt sie mittels 7zip , winrar oder ähnlichem
2. Steckt euren USB-Stick ein.
3. Ladet euch den ImageWriter herunter https://launchpad.net/win32-image-writer/0.5/0.5/+download/win32diskimager-binary.zip
Entpackt diesen und startet ihn.
4. Wählt das gerade entpackte mscan-final.img als Image aus, euren USB-Stick und klick auf schreiben.

Und fertig ist der MScan Stick.
Das schöne – es ist problemlos möglich weiter Programme, ISOs , Images und der gleichen einzufügen. Genauso bleiben alle Änderungen und Anpassungen erhalten. - Denn der MScan Stick arbeitet nicht wie eine LiveCD sondern direkt wie von einer Festplatte.

Auf dem Stick befinden sich zwei Partitionen.
Die erste ist eine 1GB große FAT32 Partition – hier gibt es Raum für DOS Programme aller Art und auch die Möglichkeit Logs , Protokolle etc mit Windows und anderen Systemen auszutauschen.
(Hinweis: Nur diese Partition ist unter Windows sichtbar)
Die zweite Partition enthält den Kern des MScan Sticks – es befindet sich hier auf einem komprimierten BTRFS Dateisystem eine Arch Linux Installation, die entsprechend auf Diagnose und Rettungsaufgaben ausgelegt ist. Die Installation kann aber nach belieben um Programme ergänzt und erweitert werden.


Was ist neu?

Vieles – aber neben den üblichen Aktualisierungen haben die meisten Änderungen eher unter der Haube stattgefunden und werden bei der grundsätzlichen Bedienung kaum auffallen.
Zusätzlich wurde eine core64 Image eingefügt um exklusive 64Bit Unterstützung zu haben.
Des weiteren hat der Stick jetzt UEFI Unterstützung und entsprechende Shell – der Stick muss hierfür aber auch als UEFI Device gebootet werden.
(Hinweis: möchte man das Bootmenü ändern und den Stick als UEFI Device nutzen, so müssen die Änderungen auch auf der ersten Partition im Ordner /EFI/grub in die grub.cfg eingetragen werden.)

Arch schneller booten

Ein kleiner Tipp am Rande für alle die Arch Linux nutzen (oder eine andere Linux Distribution mit systemd) und die Bootzeit mit einfachen mitteln etwas verkürzen möchten.

Kurze Analyse der Bootzeit

# systemd-analyze

Startup finished in 1.875s (kernel) + 33.148s (userspace) = 35.024s

# systemd-analyze blame

31.219s NetworkManager-wait-online.service
997ms NetworkManager.service
934ms avahi-daemon.service
837ms systemd-logind.service
235ms systemd-journal-flush.service
152ms alsa-restore.service
110ms systemd-
87ms polkit.service
86ms systemd-vconsole-setup.service
80ms systemd-static-nodes.service
73ms udisks2.service
73ms dev-hugepages.mount
69ms dev-mqueue.mount
66ms systemd-tmpfiles-setup.service
66ms systemd-remount-fs.service
60ms systemd-modules-load.service
46ms tmp.mount
35ms colord.service
31ms systemd-fsck@dev-sda6.service
20ms systemd-user-sessions.service
14ms systemd-random-seed-load.service
14ms wpa_supplicant.service
13ms upower.service
10ms home.mount
9ms systemd-udevd.service
9ms ntpd.service
7ms sys-kernel-config.mount
3ms scratch.mount

Man sieht, eigentlich geht alles ruckzuck, nur NetworkManager braucht ewig.
Dabei ist man ansich ja gar nicht unbedingt darauf angewiesen. Bei Kabel Netzwerken eh nicht und wenn man nicht ständig das WLAN wechselt, tut es eine statische Einrichtung auch.

Wie es geht:
Die Datei /etc/systemd/system/network.service erstellen (zB. mit nano oder einem Editor der Wahl)
Beispiel Inhalt fürs WLAN

Unit]
Description=Network Connectivity
Wants=network.target
Before=network.target
BindsTo=sys-subsystem-net-devices-wlp2s0.device
After=sys-subsystem-net-devices-wlp2s0.device

[Service]
Type=oneshot
RemainAfterExit=yes
ExecStart=/sbin/ip link set dev wlp2s0 up
ExecStart=/usr/sbin/wpa_supplicant -B -i wlp2s0 -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf
ExecStart=/sbin/dhcpcd wlp2s0

ExecStop=/sbin/dhcpcd -k wlp2s0
ExecStop=/sbin/ip addr flush dev wlp2s0
ExecStop=/sbin/ip link set dev wlp2s0 down

Dann noch die Konfigurationsdatei für wpa_supplicant erstellen die aufgerufen wird

# wpa_passphrase ssid-eueres-netzwerks passwort-fürs-netzwerk > /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf

Jetzt können wir NetworkManager deaktivieren und den network service bei systemd eintragen.

# systemd disable NetworkManager
# systemd enable network

Ein reboot verrät uns das Ergebnis

# systemd-analyze

Startup finished in 1.895s (kernel) + 9.463s (userspace) = 11.359s

# systemd-analyze blame

8.444s network.service
953ms avahi-daemon.service
884ms systemd-logind.service
191ms systemd-journal-flush.service
124ms systemd-udev-trigger.service
120ms sys-kernel-debug.mount
116ms systemd-sysctl.service
110ms systemd-vconsole-setup.service
104ms systemd-static-nodes.service
98ms alsa-restore.service
87ms dev-hugepages.mount
87ms colord.service
83ms udisks2.service
77ms dev-mqueue.mount
69ms systemd-tmpfiles-setup.service
66ms systemd-remount-fs.service
59ms systemd-modules-load.service
37ms polkit.service
36ms tmp.mount
36ms systemd-fsck@dev-sda6.service
14ms systemd-random-seed-load.service
14ms upower.service
13ms systemd-user-sessions.service
12ms home.mount
11ms ntpd.service
11ms scratch.mount
7ms sys-kernel-config.mount
6ms systemd-udevd.service

Na wenn sich das nicht gelohnt hat.
Das Netzwerk braucht zwar immer noch am längsten aber trotzdem konnte die Bootzeit auf ein drittel gesenkt werden.
Ich denke für ein paar Minuten Handarbeit lohnt sich das auf jeden Fall.

Ein schöner Nebenefekt. Vorher hatte ich immer das Problem das Firefox die Sitzung nicht wiederherstellen konnte, jetzt funktioniert es. Vermutlich lag das Problem auch hier daran, das Firefox schon versucht hat die Seiten zu lande bevor das Netzwerk am Start war...

Die neue MScan Version ist fertig.

mscan logo

Die neue MScan Version ist fertig.
Ihr findet es unter http://ecarux.de/downloads/mscan-final.img.bz2
(Größe ~ 1.3GB , md5sum 3628db40fff345e15e817e18cb076943 )

Zum ersten pre1 Version sind einige Programme im Bereich Netzwerk dazu gekommen (u.a. nmap, kismet und passende GUIs), viele Pakete und Treiber wurden aktualisiert. Der Kernel ist jetzt in der aktuellen Version 3.4 vorhanden und XFCE in der Version 4.10.
Sicherheitslücken in Java wurden geschloßen und einige Bugs gefixt.
Zudem gibt es jetzt eine Option im Startscreen um den Stick umzupartitionieren und um so auch die volle Kapazität von USB-Sticks über 4GB zu nutzen. Die Option ist zwar noch etwas hackelig, aber funktioniert (kleines tut dazu folgt).
Die Kompression des Image wurde optimiert.
Minor Updates werde ich in Zukunft als Patches bereitstellen, damit man nicht immer komplett das ganze Image neu aufspielen muss.

Zur Installation:

Ich habe mich mit dieser Version zu einem Wechsel von der guten alten Live-CD zu einem USB-Stick entschieden. Diese bieten einfach ziemliche Vorteile, so lässt sich das System individuell konfigurieren und auch updaten. Außerdem findet man bei einigen Notebooks/Netbooks mittlerweile auch oft keine Laufwerke mehr.

Für die Installation wird ein 4GB großer USB-Stick gebraucht.
Ich denke bei einem Preis vom 4-5€ ist das recht moderat, wobei auch ca. die Hälfte an Platz für Daten und Updates so wie zusätzliche Programme frei bleibt.
(größere Sticks gehen auch, das ist kein Problem)


Die Installation unter Linux:

1. Ladet euch das oben angegebene Image herunter.
2. Steckt euren USB-Stick ein und findet heraus als welches Device er eingebunden wurde zB. Mit

# dmesg | tail

oder

# ls -l /dev/disk/by-id/usb*

3. Schreibt das Image auf den USB-Stick mit

# sudo bzcat mscan-final.img.bz2 | dd of=/dev/sdX bs=4M

(/dev/sdX ist natürlich durch das oben ermittelte Device zu ergänzen)


Die Installation unter Windows:

1. Ladet euch das oben angegebene Image herunter.
Die Datei ist komprimiert entpackt sie mittels 7zip , winrar oder ähnlichem
2. Steckt euren USB-Stick ein.
3. Ladet euch den ImageWriter herunter https://launchpad.net/win32-image-writer/0.5/0.5/+download/win32diskimager-binary.zip
Entpackt diesen und startet ihn.
4. Wählt das gerade entpackte mscan-final.img als Image aus, euren USB-Stick und klick auf schreiben.

Das System ist jetzt auf eurem Stick. Hurra.
Der Stick hat zwei Partitionen. Auf der einen mscanroot befindet sich das Hauptsystem. Diese wird allerdings nicht unter Windows angezeigt.
Die andere heißt MSCAN diese habt ihr auch unter Windows. Hier könnt ihr Daten Speichern etc. . Es befinden sich schon ein paar Daten auf dieser Partition, diese sollten nicht gelöscht werden

Wenn ihr jetzt den Stick bootet kommt eine kurze Auswahl
MScan(das Haupt Linux System)
Memtest86+ (zum Test des Arbeitsspeichers)
FreeDOS (Dos System)

Wenn ihr das MScan Linux System startet, dauert es ca. 10 sek. (je nach Hardware) bis ihr einen Desktop vor euch habt.
Unten links ein Menü (wie bei Windows), unten rechts ein Button zum herunterfahren.
Oben eine Schneelstartleiste.

Memtest86+ zum testen des Arbeitsspeichers. Der Arbeitsspeicher sollte nie unterm OS getestet werden, denn dort ist er natürlich zum Teil belegt (auch wenn es an sich möglich ist – siehe unten).

Mit FreeDos kann man auch so einiges anstelle. Ideal zum BIOS flashen und co.
Mit doszip/dz.exe könnt ihr einen NortonCommader Clone starten. Dos Programme können einfach auf der MSCAN Partition abgelegt werden und dann aufgerufen werden.



Eine kleine Programm übersicht:

(wird noch erweitert und je nach zeit mit Bedientipps ergänzt)

GUI:

ClamTK – Virusscanner
Gparted – Partitionseditor
GSmartControl – Festplatten Tester / Smart Status auslesen
Hardware Lister – Information zur Hardware
Ophlizens – zum entschlüsseln von Windows Passwörtern
Phoronix Test Suite – Umfangreiches Testprogramm für fast alles
Wireshark – Netzwerk Analyse
Thunar – Filemanager
Midori – Webbrowser
Geany – Editor
DriveMap – Übersicht über Festplattenbelegung
BackInTime – Backup Programm

non GUI:

testdisk – recovery von Partitionen und Daten
photorec – wiederherstellen von Bildern
cuda_memtest – zum testen des Grafikspeichers
memtest – Speichertest (wenn möglich memtest86 vorziehen)
secure-delet – sauberes löschen von Festplatten
stress – stresstest

Nebenbei natürlich auch noch alle bekannten Linux Tools sowie einige Programme um sich häuslich einzurichten (Office Anwendungen, Brennprogramm, etc.)

Und noch was.
Zur Konfiguration des Netzwerks einfach unten rechts das Icon mit den zwei Bildschirmen anklicken (wie bei Windows).

Soweit dann erst mal. Viel Spaß damit.
Weiteres folgt …

Installation – Update u. Bugfixes

Es scheint wohl mit neuerer Kernelversion unter Ubuntu ein paar Probleme zu geben.

Mir wurde berichtet das es nach der alten Anleitung kein Bild oder nur "Grafikmüll" zu sehen gibt. Ob sich hier direkt etwas am Kernel geändert hat oder das patchen mit dem drm Modul im Nachhinein zu dem Fehler führt, ist nicht ganz klar.

Ich biete hier deshalb jetzt nochmal eine leicht abgewandelte Installationsanleitung an.

Der Hauptunterschied ist der Kernel, welcher von mir direkt mit dem Cedarview DRM Modul gebaut wurde.
Bis auf die zusätzlich noch vorgenommene Optimierung für Intel Atom CPUs, entspricht der Kernel in allen Funktionen dem ganz normalen Ubuntu-Kernel.
Desweiteren hab ich ein aktualisiertes Paket für den vaapi Treiber mit eingebunden. Dieser entspricht der Treiberversion 1.0.3 und behebt einen Memorybug (siehe Releasenotes).

Der fett gedruckte Teil sind die Änderungen. Der Rest entspricht der bisher bekannten Anleitung.

Die Installation von Xubuntu erfolgt erst mal ganz normal.
Die Installation des Grafikkartentreiber funktioniert danach wie folgt:

# sudo add-apt-repository ppa:sarvatt/cedarview
# sudo apt-get install add-apt-key
# sudo add-apt-key 0x4c96de60854c4636
# sudo apt-get update

Hiermit wird das Repository mit den Treiber hinzugefügt und aktualisiert.

# sudo nano /etc/default/grub

Hier muss video=LVDS-1:d unter GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT eingetragen werden. Ansonsten wirde der LVDS Ausgang des Mainboard zuerst angesteuert. In der Regel wird man den Monitor aber wohl am HDMI oder VGA Ausgang angeschlossen sein.

# wget http://ecarux.de/cedargo/ubuntu/linux-image-3.2.0-37-cdv_3.2.0-37.58_i386.deb
# sudo dpkg -i linux-image-3.2.0-37-cdv_3.2.0-37.58_i386.deb

Installiert einen angepasten Kernel.

Danach einmal neu starten und den neuen Kernel booten.
Sicher gehen das der eben installierte Kernel verwendet wird. ( Kernel 3.2.0-30-cdv )

# uname -a

Etwas aufräumen

# sudo apt-get remove $(dpkg --get-selections | grep generic | awk '{print $1}')

Grafiktreiber installieren

# sudo apt-get install libva-cedarview-vaapi-driver cedarview-graphics-drivers
# wget http://ecarux.de/cedargo/ubuntu/libva-cedarview-vaapi-driver_20120820-0ubuntu1_i386.deb
# sudo dpkg -i libva-cedarview-vaapi-driver_20120820-0ubuntu1_i386.deb

Grub config neu ertellen

# sudo grub-mkconfig > /boot/grub/grub.cfg

# apt-get install gdm

Der Displamanager LightDM von Xubuntu macht leider Probleme mit dem Treiber. Mit GDM funktioniert aber alles bestens.

Danach einmal neu starten und es ist vollbracht.

Um jetzt noch volle HW Beschleunigung für die Videowidergabe zu erhalten muss nur noch vollgendes installiert werden.

# apt-add-repository ppa:sander-vangrieken/vaapi
# apt-get update
# apt-get install mplayer-vaapi

Mplayer kann jetzt mit den Parametern -vo vaapi -va vaapi gestartet werden. Bei Frontends wie gnome-mplayer oder smplayer kann diese in den Optionen übergeben.

cedarg on Ubuntu

Ein Linux System bietet sich für einem HomeServer natürlich an.
Das spart nicht nur das Geld, sondern lässt einem auch die freie Konfiguration vom Mediacenter bis zum Cloudserver.

Ein Pferdefuss ist hier allerdings der von Intel verbaute PowerVR Grafik.
Intel hat hier nicht die Hand über die Treiber – dieses Problem betrifft allerdings nicht nur Linux sondern genauso Windows.
Es gibt aktuell leider nur Treiber für Windows 7 32bit, Meego, Fedora 16 und Ubuntu 12.04.

Aufgrund der Aktualität fällt die Wahl hier auf Ubuntu 12.04. .
Besonders da es sich hier um eine LTS Version Handelt die einen noch die nächsten fünf Jahre mit Updates versorgt. Das passt.
Die Treiber müssen hier zwar trotzdem noch nachinstalliert werden (siehe unten), aber mit zwei, dreimal copy&paste ist das auch nicht zu kompliziert.
Dafür darf man sich am Ende auch über echte Full-HD HW-Beschleunigung freuen, welche Windows User bis heute noch missen dürften.

Die Ideale Lösung für Performance und Komfort bietet hier Xubunt.
KDE und Gnome laufen zwar, sind aber meiner Meinung nach für die Verwendung überladen.
Wer ein reines NAS System haben möchte, greift natürlich am besten eh gleich nach der Serverversion.

Die Installation von Xubuntu erfolgt erst mal ganz normal.
Die Installation des Grafikkartentreiber funktioniert danach wie folgt:

# sudo add-apt-repository ppa:sarvatt/cedarview
# sudo apt-get install add-apt-key
# sudo add-apt-key 0x4c96de60854c4636
# sudo apt-get update

Hiermit wird das Repository mit den Treiber hinzugefügt und aktualisiert.

# sudo nano /etc/default/grub

Hier muss video=LVDS-1:d unter GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT eingetragen werden. Ansonsten wirde der LVDS Ausgang des Mainboard zuerst angesteuert. In der Regel wird man den Monitor aber wohl am HDMI oder VGA Ausgang angeschlossen sein.

# sudo apt-get install linux-headers-generic linux-image-generic
# sudo apt-get install cedarview-drm libva-cedarview-vaapi-driver cedarview-graphics-drivers

Insatalliert den Kernel, den Treiber und kompliert das nötige Modul. Das ganze kann schon ein paar Minuten dauern.

# apt-get install gdm

Der Displamanager LightDM von Xubuntu macht leider Probleme mit dem Treiber. Mit GDM funktioniert aber alles bestens.

# sudo update-grub2

Aktualisiert Grub.

Danach einmal neu starten und es ist vollbracht.

Um jetzt noch volle HW Beschleunigung für die Videowidergabe zu erhalten muss nur noch vollgendes installiert werden.

# apt-add-repository ppa:sander-vangrieken/vaapi
# apt-get update
# apt-get install mplayer-vaapi

Mplayer kann jetzt mit den Parametern -vo vaapi -va vaapi gestartet werden. Bei Frontends wie gnome-mplayer oder smplayer kann diese in den Optionen übergeben.

Home- und Medienserver

Den klassischen PC gibt es immer seltener noch im trauten Heim. Meist sind es mittlerweile Notebooks, Tablets und Smartphones die den Ton angeben. Auch wenn es nur die eigenen vier Wände sind, ist man oft lieber mobil und greift zu einem handlichen Gerät.
Ausserdem hat man heutzutage meist mehr als ein Gerät. Es ist nicht nur 'der Rechner' auf dem man seine Daten hat, sondern meist schon ein gutes Sortiment an Geräten. Notebook im Haus, Smartphone unterwegs und am besten hat jedes Haushaltsmitglied auch noch sein eigenes Gerät.

Damit Daten nicht doppelt und dreifach gelagert werden müssen und jeder stets zugriff hat, empfiehlt sich ein zentraler Punkt im Haushalt wo alles zusammen fließt
So ist ein HomeServer oft schon fast ein muss.

Mit der richtigen Hardware und etwas Zeit lässt sich so nicht nur ein zentrales Datendepot sondern auch gleich ein Multimediasystem fürs Wohnzimmer schaffen.

Eine entsprechende Möglichkeit möchte ich hier vorstellen die bei mir im Haushalt zur vollsten Zufriedenheit ihr Werk verrichtet.

1. Die richtige Hardware.

Bei diesem Punkt kann man natürlich schon wieder einen Glaubenskrieg anfangen. AMD oder Intel. Ich habe mich selbst für ein Intel Board entschieden. Ausschlaggebend war dabei für mich allerdings auch das Layout des Mainboard (siehe unten) welches es so nirgends anders gibt.
Ausserdem ist der Stromverbrauch von Intels Atom CPUs doch noch wesentlich geringer als AMDs Zacate, was sich nicht nur im 24/7 Betrieb bemerkbar macht sondern auch in der simplen Tatsache das sich der Atom problemlos passiv kühlen lässt.
Und das ist ein springender Punkt (zumindest für mich). Ich möchte bei einem Wohnzimmer Multimedia/Serversystem keine surrenden Lüfter. Schließlich sitzt man nicht nur am PC in der guten Stube sondern ließt auch mal ein Buch. Fanless ist also oberstes Gebot.

Ein AMD C-50/60 wäre sicherlich auch eine gute Alternative.
Als einziges Mainstremboard habe ich bisher allerdings nur das Asus c60m1-i gefunden.

Meine Wahl viel aber auf das DN2800MT von Intel.

Kostenpunkt mit 80€ zwar etwas über dem Durchschnitt, dafür aber mit unschlagbarer Ausstattung.
So bietet das Board 2x DDR3-Dimm Slots, 3x PCI-Express (2x als miniPCIE), 2x SATA-300, 6x USB (einaml mit USBSSD support), HDMI, VGA und Spannungswandlung direkt auf dem Board (ein Notebook NT passt hier problemso aber noch mehr dazu beim Thema Gehäuse).
Die CPU mit zwei Kernen und HT a 1,86GHz die dynamisch taktet (speedstep).
Obendrein ist es ultra Flach. Hier braucht es gerade mal eine halbe HE.
Und last but not least ein 1Gbit Intel Netzwerkcontroller, welcher doch wesentlich schneller Daten schaufelt als die ansonsten oft anzutreffende Konkurentz von Realtek, Atheros und co.

Die vielen PCI-EXPRESS Ports bieten hier natürlich auch den einmaligen Spielraum für Zusatzhardware.
Ich habe an den PCI-Express einen zusätzlichen SATA NoName Raid-Controller (Sil3012) mit zwei Ports angeschlossen (sollen ja ein paar mehr Laufwerke rein). In den einen mPCIE kam noch fürs OS eine OCZ Nocti SSD mit 32GB. Der zweite mPCIE Port ist bisher noch frei und bietet Spielraum für spätere Ausbauten (TV-Karte, WLAN, Bluetooth... oder weitere SATA-Ports … wer weis).

Bestückt ist das Mainboard ansonsten noch mit einem 4GB DDR3 Speicher.
Theoretisch würde man wohl auch mit 2GB locker zurechtkommen, aber bei den Speicherpreisen... da würden einen ja später dier Versandkosten für weitere 2GB mehr kosten als der Speicher selbst.
Also zugegriffen.

2. Das Gehäuse.

Das Gehäuse ist natürlich auch ein entscheidender Punkt.
Für mich war es wichtig das möglichst klein und unscheinbar ist. Etwas das sich einfach zwischen die HiFi Anlage stellen lässt. Auch hier scheiden sich natürlich die Geister und ein Fan der Lightshow wird sicherlich etwas anderes wählen.
Meine Wahl viel auf auf das LC-1320MI von LC-Power.
Das Gehäuse ist nicht nur sehr kompakt (etwas größer als eine Wii oder PlayStation) sonder hat auch noch ein externes Netzteil dabei (passend zum MB) und einen integrierten Wandler für ATX (falls es mal ein anderes MB wird – ich hab diesen aber erstmal ausgebaut). Kostenpunk 35€

Platz bietet das Gehäuse von Haus für eine 3,5“ / 2,5“ HDD und ein slim ODD. Mit einer kleiner Bastellei lassen sich aber auch problemlos zwei 2,5“ HDDs einbauen (theoretisch vielleich auch zwei 3,5“ HDDs, aber aufgrund des niedrigeren Stromverbrauch und der wesentlich geringeren Geräuschentwicklung habe ich eh zu Notebookplatten gegriffen).

Die Festplatten neben der oben genannten OCZ Nocti SSD sind bei mir zwei Samsung / Seagate ST1000LM024 geworden.
Dazu dann noch ein passender slim DVD-Brenner.


3. Die Software.

Siehe hierfür cedargo
- on Ubuntu
- on Meego

4. Auf den Zahn gefühlt.

Ok. Das System läuft, aber was bringt es?

Um einen kleinen Einblick zu gewähren habe ich ein paar Benchmarks durchgeführt. Diese können natürlich je nach Clients (netzwerk) und verwendeten Platten varieren und sollen nur einen groben Überblick bieten was geht und was nicht.

Plattenperfomance:

Benchmarks wurden mit dd über 1,1GB Daten durchgeführt.

OCZ Nocti SSD
write: 6,14235 s, 175 MB/s
read: 4,97483 s, 216 MB/s
bufferd read: 1,01617 s, 1,1 GB/s
seektime: 4250 seeks/second

1TB Samsung HDD über Intel SATA
write: 10,3599 s, 104 MB/s
read: 9,74529 s, 110 MB/s
buffer read: 1,02352 s, 1,0 GB/s
seektime: 49 seeks/second, 20.13 ms

1TB Samsung HDD über Sil 3012 RaiController
write: 12,8056 s, 83,8 MB/s
read: 11,9777 s, 89,6 MB/s
bufferd read: 1,02367 s, 1,0 GB/s
seektime: 45 seeks/second, 21.88 ms

Es fällt auf, das die SSD ihre angegebenen Werte von 260 / 280 MB/s auf jedenfall nicht erreicht. Ob die Werte von OCZ etwas zu optimistisch angegeben wurden oder das Board hier bremst ist noch nicht ganz raus. Da die Performance einer SSD aber auch nicht unbedingt durch die Datenrate sondern vorallem durch die kurzen Zugriffzeiten bestimmt wird, stellt dies ansich aber auch zumindest gefühlt kein Problem da.

Auch die HDD fällt über den zusätzlichen RaidController in der Performance deutlich ab. Der Grund dürfte hier sein das der PCIE Slot lediglich x1 ist. Allerdings würde ich auch nicht für einen einfachene NoName Raidcontroller meine Hand ins Feuer legen.
Klar ist allerdings – ein Hardware Raid nur über den RaidController dürfte keinen Sinn machen.
Wer Raid Nutzen will, sollte die Platte also am besten splitten und dann über Software aufbauen. (Hier kann ich leider keine Ergebnisse liefern, da ich die Platten nicht als Raid betreibe).


Netzwerkperformance:

Was nützen einem schenllen Platten wenn das Netzwerk lahmt?
Getestet mit iperf.

Im LAN konnte ich hier eine Performance von 941 Mbits/sec messen.
Was bei 1Gbit ein sehr guten Wert darstellt.

Beim realen Daten kopieren über samba bin ich auf Werte von 80 MB/s gekommen. Was dann mit Sicherheit auch schon das Limit der Festplatten darstellt.

Hier kann man also wirklich nicht meckern.
Wer mehr braucht, braucht profi Hardware.

Video playback:

Es sollen ja nicht nur Daten von einem zum anderen fließen, sondern das ganze soll auch als MedienCenter dienen.

Der Grafikbereich ist wie Oben schon beschrieben allerdings die Achillesferse des Systems.

Mit der vaapi Viedobeschleunigung läuft aber ansich alles sauber.
Mplayer verursacht bei mir eine bei Full HD eine Systemlast von 15% auf die CPU und gibt das Material größtenteils problemlos wieder. Ich meine in einpaar Streifen ein paar Artrefakte gesehen zu haben, allerdings kann das unterumständen auch am Ausgangsmaterial gelegen haben.
Ansich läuft das zumindest.


Und Gaming?

Heiter bis Wolkig.
Ein großes Problem – die Cedarviewtreiber unterstützen nur OpenGLES aber nicht das volle OpenGL . 3D kann man durch in der Regel vergessen.
Nun ist natürlich die Frage a) was kann man eh unter linux spielen? und b) was will man wenn denn dann spielen?
Ich muss dazu sagen, das ich selbst kein großer Gamer bin und wenn dann auch nicht auf die Idee kommen würde entsprechendes von meine Server zuerwarten.
Trotzdem gibt es ja ein paar kleine Spiele die sich dann doch als Konsolenalternativen mal anbieten.
Lange rede kurzer Sinn. Ich konnte alle Spiele die mir wichtig waren zumindest problemlos an laufen bekommen. So u.a. WorldofGoo und YetItMoves.
So darf man also davon ausgehen das SDL oder Flash basierte Spiele kein Problem sind.

Wer auf diesen Punkt allerdings wirklich Wert legt, der sollte sich doch lieber ein AMD Board zulegen.

Legende:
A: OCZ Nocti 32GB
B: Sil 3132 Raid Controller
C: 4GB DDR3 RAM
C: DVD-Writer (Slimline)
D: Intel N2800 1,86Ghz Dual Core CPU
E: Samsung 1TB HDD (auf Bsp Bild noch alte Toshiba)
F: Samsung 1TB HDD

cedargo on Meego

Wer eine aktuelle Atom Cedarview CPU hat und Linux nutzen will hat schnell ein Problem.
Die integrierte PowerVR Grafik bietet zwar ansich ein großes Plus an Leistung, aber es fehlt an Treibern.

Der proprietäre Treiber von Imagnation ist nicht wie bei Nvidia oder AMD frei verfügbar, sondern wurde bisher lediglich mit Intels Spielwiese meego mitgeliefert.

Ein freier DRM Treiber ist seit dem Linux Kernel 3.3 vorhanden. Leider aber noch komplett ohne Hardwarebeschleunigung.(vielen Dank und gutes gelingen and Kroah Hartman)

Wer also die Grafik der aktuellen Cedarview Atoms unter Linux nutzen will, muss im Moment auf meego zurück greifen, bis der freie Treiber fertig ist.

Wer allerdings kein Freund der Netbookoberfläche ist, wird sich hier schwer tun.
Ausserdem ist das meego repository recht eingeschränkt, so das es einem schnell an Programmen mangelt.

==> Und hier kommt cedargo <==

cedargo ist ein zusätzliches Repository für meego, welches einen "normalen" Desktop sowie einige zusätzliche Programme bietet.

cedargo desktop example

Installation und Konfiguration

cedargo Repository hinzufügen:
Zuerst sollte man sich die aktuelle meego Version für Cedar Trail runterladen und installieren.
https://meego.com/downloads/releases/1.2/meego-v1.2-netbooks

dann öffnet man einen Terminal und gibt folgendes ein.
zypper ar http://ecarux.de/cedargo/cedargo/ cedargo
zypper ar http://mirror.yandex.ru/mirrors/meego-community/meego1.2/ community
zypper refresh
zypper mr -p 70 cedargo

dieses fügt neben dem cedargo Repository auch noch das community Repository hinzu welches die codecs für mp3 und co. enthält (ohne ist es ja witzlos) und vergibt an das cedargo Repository eine höhere Priorität (dies ist nötig damit aktueller Pakete, ohne Probleme, als die im meego Repository installiert werden können).

Installation von XFCE und weiteren Programmen

XFCE installieren:
zypper in Terminal Thunar exo garcon libxfce4ui libxfce4util thunar-vfs thunar-volman xfce4-appfinder xfce4-battery-plugin xfce4-mixer xfce4-panel xfce4-power-manager xfce4-session xfce4-session-engines xfce4-settings xfconf xfconf-perl xfdesktop xfwm4

echo "session=/usr/bin/xfce4-session" >> /etc/sysconfig/uxlaunch

Für ein deutsches Tastaturlayout sollte noch eine passende Xorg Konfigurationsdatei angelegt werden mit folgendem Inhalt:
Section "InputClass"
Identifier "keyboard"
MatchIsKeyboard "yes"
Option "XkbLayout" "de"
Option "XkbVariant" "nodeadkeys"
EndSection

und dann als /etc/X11/xorg.conf.d/10-keyboard.conf speichern

Installieren weiterer Programme (Bsp.)
zypper in musique
... und so weiter. (für guayadeque sollte die taglib Version von cedargo mit installiert werden)