Home- und Medienserver

Den klassischen PC gibt es immer seltener noch im trauten Heim. Meist sind es mittlerweile Notebooks, Tablets und Smartphones die den Ton angeben. Auch wenn es nur die eigenen vier Wände sind, ist man oft lieber mobil und greift zu einem handlichen Gerät.
Ausserdem hat man heutzutage meist mehr als ein Gerät. Es ist nicht nur 'der Rechner' auf dem man seine Daten hat, sondern meist schon ein gutes Sortiment an Geräten. Notebook im Haus, Smartphone unterwegs und am besten hat jedes Haushaltsmitglied auch noch sein eigenes Gerät.

Damit Daten nicht doppelt und dreifach gelagert werden müssen und jeder stets zugriff hat, empfiehlt sich ein zentraler Punkt im Haushalt wo alles zusammen fließt
So ist ein HomeServer oft schon fast ein muss.

Mit der richtigen Hardware und etwas Zeit lässt sich so nicht nur ein zentrales Datendepot sondern auch gleich ein Multimediasystem fürs Wohnzimmer schaffen.

Eine entsprechende Möglichkeit möchte ich hier vorstellen die bei mir im Haushalt zur vollsten Zufriedenheit ihr Werk verrichtet.

1. Die richtige Hardware.

Bei diesem Punkt kann man natürlich schon wieder einen Glaubenskrieg anfangen. AMD oder Intel. Ich habe mich selbst für ein Intel Board entschieden. Ausschlaggebend war dabei für mich allerdings auch das Layout des Mainboard (siehe unten) welches es so nirgends anders gibt.
Ausserdem ist der Stromverbrauch von Intels Atom CPUs doch noch wesentlich geringer als AMDs Zacate, was sich nicht nur im 24/7 Betrieb bemerkbar macht sondern auch in der simplen Tatsache das sich der Atom problemlos passiv kühlen lässt.
Und das ist ein springender Punkt (zumindest für mich). Ich möchte bei einem Wohnzimmer Multimedia/Serversystem keine surrenden Lüfter. Schließlich sitzt man nicht nur am PC in der guten Stube sondern ließt auch mal ein Buch. Fanless ist also oberstes Gebot.

Ein AMD C-50/60 wäre sicherlich auch eine gute Alternative.
Als einziges Mainstremboard habe ich bisher allerdings nur das Asus c60m1-i gefunden.

Meine Wahl viel aber auf das DN2800MT von Intel.

Kostenpunkt mit 80€ zwar etwas über dem Durchschnitt, dafür aber mit unschlagbarer Ausstattung.
So bietet das Board 2x DDR3-Dimm Slots, 3x PCI-Express (2x als miniPCIE), 2x SATA-300, 6x USB (einaml mit USBSSD support), HDMI, VGA und Spannungswandlung direkt auf dem Board (ein Notebook NT passt hier problemso aber noch mehr dazu beim Thema Gehäuse).
Die CPU mit zwei Kernen und HT a 1,86GHz die dynamisch taktet (speedstep).
Obendrein ist es ultra Flach. Hier braucht es gerade mal eine halbe HE.
Und last but not least ein 1Gbit Intel Netzwerkcontroller, welcher doch wesentlich schneller Daten schaufelt als die ansonsten oft anzutreffende Konkurentz von Realtek, Atheros und co.

Die vielen PCI-EXPRESS Ports bieten hier natürlich auch den einmaligen Spielraum für Zusatzhardware.
Ich habe an den PCI-Express einen zusätzlichen SATA NoName Raid-Controller (Sil3012) mit zwei Ports angeschlossen (sollen ja ein paar mehr Laufwerke rein). In den einen mPCIE kam noch fürs OS eine OCZ Nocti SSD mit 32GB. Der zweite mPCIE Port ist bisher noch frei und bietet Spielraum für spätere Ausbauten (TV-Karte, WLAN, Bluetooth... oder weitere SATA-Ports … wer weis).

Bestückt ist das Mainboard ansonsten noch mit einem 4GB DDR3 Speicher.
Theoretisch würde man wohl auch mit 2GB locker zurechtkommen, aber bei den Speicherpreisen... da würden einen ja später dier Versandkosten für weitere 2GB mehr kosten als der Speicher selbst.
Also zugegriffen.

2. Das Gehäuse.

Das Gehäuse ist natürlich auch ein entscheidender Punkt.
Für mich war es wichtig das möglichst klein und unscheinbar ist. Etwas das sich einfach zwischen die HiFi Anlage stellen lässt. Auch hier scheiden sich natürlich die Geister und ein Fan der Lightshow wird sicherlich etwas anderes wählen.
Meine Wahl viel auf auf das LC-1320MI von LC-Power.
Das Gehäuse ist nicht nur sehr kompakt (etwas größer als eine Wii oder PlayStation) sonder hat auch noch ein externes Netzteil dabei (passend zum MB) und einen integrierten Wandler für ATX (falls es mal ein anderes MB wird – ich hab diesen aber erstmal ausgebaut). Kostenpunk 35€

Platz bietet das Gehäuse von Haus für eine 3,5“ / 2,5“ HDD und ein slim ODD. Mit einer kleiner Bastellei lassen sich aber auch problemlos zwei 2,5“ HDDs einbauen (theoretisch vielleich auch zwei 3,5“ HDDs, aber aufgrund des niedrigeren Stromverbrauch und der wesentlich geringeren Geräuschentwicklung habe ich eh zu Notebookplatten gegriffen).

Die Festplatten neben der oben genannten OCZ Nocti SSD sind bei mir zwei Samsung / Seagate ST1000LM024 geworden.
Dazu dann noch ein passender slim DVD-Brenner.


3. Die Software.

Siehe hierfür cedargo
- on Ubuntu
- on Meego

4. Auf den Zahn gefühlt.

Ok. Das System läuft, aber was bringt es?

Um einen kleinen Einblick zu gewähren habe ich ein paar Benchmarks durchgeführt. Diese können natürlich je nach Clients (netzwerk) und verwendeten Platten varieren und sollen nur einen groben Überblick bieten was geht und was nicht.

Plattenperfomance:

Benchmarks wurden mit dd über 1,1GB Daten durchgeführt.

OCZ Nocti SSD
write: 6,14235 s, 175 MB/s
read: 4,97483 s, 216 MB/s
bufferd read: 1,01617 s, 1,1 GB/s
seektime: 4250 seeks/second

1TB Samsung HDD über Intel SATA
write: 10,3599 s, 104 MB/s
read: 9,74529 s, 110 MB/s
buffer read: 1,02352 s, 1,0 GB/s
seektime: 49 seeks/second, 20.13 ms

1TB Samsung HDD über Sil 3012 RaiController
write: 12,8056 s, 83,8 MB/s
read: 11,9777 s, 89,6 MB/s
bufferd read: 1,02367 s, 1,0 GB/s
seektime: 45 seeks/second, 21.88 ms

Es fällt auf, das die SSD ihre angegebenen Werte von 260 / 280 MB/s auf jedenfall nicht erreicht. Ob die Werte von OCZ etwas zu optimistisch angegeben wurden oder das Board hier bremst ist noch nicht ganz raus. Da die Performance einer SSD aber auch nicht unbedingt durch die Datenrate sondern vorallem durch die kurzen Zugriffzeiten bestimmt wird, stellt dies ansich aber auch zumindest gefühlt kein Problem da.

Auch die HDD fällt über den zusätzlichen RaidController in der Performance deutlich ab. Der Grund dürfte hier sein das der PCIE Slot lediglich x1 ist. Allerdings würde ich auch nicht für einen einfachene NoName Raidcontroller meine Hand ins Feuer legen.
Klar ist allerdings – ein Hardware Raid nur über den RaidController dürfte keinen Sinn machen.
Wer Raid Nutzen will, sollte die Platte also am besten splitten und dann über Software aufbauen. (Hier kann ich leider keine Ergebnisse liefern, da ich die Platten nicht als Raid betreibe).


Netzwerkperformance:

Was nützen einem schenllen Platten wenn das Netzwerk lahmt?
Getestet mit iperf.

Im LAN konnte ich hier eine Performance von 941 Mbits/sec messen.
Was bei 1Gbit ein sehr guten Wert darstellt.

Beim realen Daten kopieren über samba bin ich auf Werte von 80 MB/s gekommen. Was dann mit Sicherheit auch schon das Limit der Festplatten darstellt.

Hier kann man also wirklich nicht meckern.
Wer mehr braucht, braucht profi Hardware.

Video playback:

Es sollen ja nicht nur Daten von einem zum anderen fließen, sondern das ganze soll auch als MedienCenter dienen.

Der Grafikbereich ist wie Oben schon beschrieben allerdings die Achillesferse des Systems.

Mit der vaapi Viedobeschleunigung läuft aber ansich alles sauber.
Mplayer verursacht bei mir eine bei Full HD eine Systemlast von 15% auf die CPU und gibt das Material größtenteils problemlos wieder. Ich meine in einpaar Streifen ein paar Artrefakte gesehen zu haben, allerdings kann das unterumständen auch am Ausgangsmaterial gelegen haben.
Ansich läuft das zumindest.


Und Gaming?

Heiter bis Wolkig.
Ein großes Problem – die Cedarviewtreiber unterstützen nur OpenGLES aber nicht das volle OpenGL . 3D kann man durch in der Regel vergessen.
Nun ist natürlich die Frage a) was kann man eh unter linux spielen? und b) was will man wenn denn dann spielen?
Ich muss dazu sagen, das ich selbst kein großer Gamer bin und wenn dann auch nicht auf die Idee kommen würde entsprechendes von meine Server zuerwarten.
Trotzdem gibt es ja ein paar kleine Spiele die sich dann doch als Konsolenalternativen mal anbieten.
Lange rede kurzer Sinn. Ich konnte alle Spiele die mir wichtig waren zumindest problemlos an laufen bekommen. So u.a. WorldofGoo und YetItMoves.
So darf man also davon ausgehen das SDL oder Flash basierte Spiele kein Problem sind.

Wer auf diesen Punkt allerdings wirklich Wert legt, der sollte sich doch lieber ein AMD Board zulegen.

Legende:
A: OCZ Nocti 32GB
B: Sil 3132 Raid Controller
C: 4GB DDR3 RAM
C: DVD-Writer (Slimline)
D: Intel N2800 1,86Ghz Dual Core CPU
E: Samsung 1TB HDD (auf Bsp Bild noch alte Toshiba)
F: Samsung 1TB HDD

cedargo on Meego

Wer eine aktuelle Atom Cedarview CPU hat und Linux nutzen will hat schnell ein Problem.
Die integrierte PowerVR Grafik bietet zwar ansich ein großes Plus an Leistung, aber es fehlt an Treibern.

Der proprietäre Treiber von Imagnation ist nicht wie bei Nvidia oder AMD frei verfügbar, sondern wurde bisher lediglich mit Intels Spielwiese meego mitgeliefert.

Ein freier DRM Treiber ist seit dem Linux Kernel 3.3 vorhanden. Leider aber noch komplett ohne Hardwarebeschleunigung.(vielen Dank und gutes gelingen and Kroah Hartman)

Wer also die Grafik der aktuellen Cedarview Atoms unter Linux nutzen will, muss im Moment auf meego zurück greifen, bis der freie Treiber fertig ist.

Wer allerdings kein Freund der Netbookoberfläche ist, wird sich hier schwer tun.
Ausserdem ist das meego repository recht eingeschränkt, so das es einem schnell an Programmen mangelt.

==> Und hier kommt cedargo <== cedargo ist ein zusätzliches Repository für meego, welches einen "normalen" Desktop sowie einige zusätzliche Programme bietet. cedargo desktop example

Installation und Konfiguration

cedargo Repository hinzufügen:
Zuerst sollte man sich die aktuelle meego Version für Cedar Trail runterladen und installieren.
https://meego.com/downloads/releases/1.2/meego-v1.2-netbooks

dann öffnet man einen Terminal und gibt folgendes ein.
zypper ar http://ecarux.de/cedargo/cedargo/ cedargo
zypper ar http://mirror.yandex.ru/mirrors/meego-community/meego1.2/ community
zypper refresh
zypper mr -p 70 cedargo

dieses fügt neben dem cedargo Repository auch noch das community Repository hinzu welches die codecs für mp3 und co. enthält (ohne ist es ja witzlos) und vergibt an das cedargo Repository eine höhere Priorität (dies ist nötig damit aktueller Pakete, ohne Probleme, als die im meego Repository installiert werden können).

Installation von XFCE und weiteren Programmen

XFCE installieren:
zypper in Terminal Thunar exo garcon libxfce4ui libxfce4util thunar-vfs thunar-volman xfce4-appfinder xfce4-battery-plugin xfce4-mixer xfce4-panel xfce4-power-manager xfce4-session xfce4-session-engines xfce4-settings xfconf xfconf-perl xfdesktop xfwm4

echo "session=/usr/bin/xfce4-session" >> /etc/sysconfig/uxlaunch

Für ein deutsches Tastaturlayout sollte noch eine passende Xorg Konfigurationsdatei angelegt werden mit folgendem Inhalt:
Section "InputClass"
Identifier "keyboard"
MatchIsKeyboard "yes"
Option "XkbLayout" "de"
Option "XkbVariant" "nodeadkeys"
EndSection

und dann als /etc/X11/xorg.conf.d/10-keyboard.conf speichern

Installieren weiterer Programme (Bsp.)
zypper in musique
... und so weiter. (für guayadeque sollte die taglib Version von cedargo mit installiert werden)

Was alles dabei ist

Folgende Pakete sind zur Zeit im cedargo Repository:

    arj-3.10.22
    arora-0.11.0
    cairo-1.10.2
    exo-0.8.0
    faenza-icon-theme-1.1
    firefox-10.0.4
    garcon-0.2.0
    gsmartcontrol-0.8.6
    guayadeque-0.3.5
    hddtemp-0.3-0.24.beta15
    hdparm-9.39
    jdownloader-0.3.2
    libewf-20100226-
    libffi-3.0.10
    libvpx-0.9.7.1
    libxfce4ui-4.10.0
    libxfce4util-4.10.0
    libxfcegui4-4.10.0
    musique-1.1
    nspr-4.9
    nss-3.13.4
    nss-softokn-3.13.4
    nss-util-3.13.4
    ntfs-3g-2012.1.15
    powertop-2.0
    smplayer-0.8.0
    taglib-1.7
    Terminal-0.4.8
    testdisk-6.13
    Thunar-1.4.0
    thunar-vfs-1.2.0
    thunar-volman-0.8.0
    wbfs-manager-0.1.12
    wine-1.5.4
    wipe-0.21
    xarchiver-0.5.2
    xfburn-0.4.3
    xfce4-appfinder-4.10.0
    xfce4-axiom-theme-1
    xfce4-battery-plugin-1.0.2
    xfce4-mixer-4.8.0
    xfce4-panel-4.10.0
    xfce4-power-manager-1.2.0
    xfce4-session-4.10.0
    xfce4-settings-4.10.0
    xfconf-4.10.0
    xfdesktop-4.10.0
    xfwm4-4.10.0
    xulrunner-10.0.4

Free mini NAS System

Nasoline wurde als kleines, freies NAS System für x86 Hardware entwickelt.
Nasoline belegt gerade mal einen Speicherplatz von 4MB (+ ~3MB Kernel) und läuft in einer 10MB Ramdisk. Dabei eignet sich Nasoline nicht nur als NAS.

Nasoline verfügt über die folgenden Funktionen:

  • NFS V3
  • SSH (Dropbear + SSHF Support)
  • FTP Server (vsftp)
  • RSYNC
  • DruckServer
  • OpenVPN
  • Ext4 Support
  • USBMount (auto)
  • WLAN Support (WPA_Supplicant)
  • PPPOE Support
  • Iptables
  • SMART Unterstützung
  • Samba (kann bei der Installation optional ausgewählt werden)

Darüber hinaus eignet sich Nasoline durch die Eigenschaft komplett im RAM zu laufen, besonders für lautlose und energiesparende Systeme.
Festplatten können, wenn gerade kein Zugriff stattfindet, einfach abgeschaltet werden und Lüfter lassen sich per lm_sensorst regeln.

Die Systemanforderungen hängen stark von der Umgebung ab in der Nasoline genutzt werden soll.
Anzahl der Clients, Druckservernutzung etc. und können daher stark varieieren.
Als Testsystem dient aber als Beispiel ein Rechner mit einem 300MHz Geode Prozessor und 64MB RAM.

Die aktuelle Version NASOLINE-9 können Sie im Downloadbereich oder hier herunterladen.
Bitte beachten Sie die Installationshinweise.

Installation

Laden Sie sich das CD Abbild herunter (nasoline-9.3.iso).
Das Image ist bootbar. Brennen Sie es auf eine CD und starten Sie von dieser.

  1. Melden Sie sich als root an.

    Wenn Sie ein deutsches Tastaturlayout haben, können Sie eine entsprechende Keymap laden.

    # loadkmap < /usr/share/keymaps/de.kmap

  2. Partitionieren Sie Ihre Festplatte und formatieren Sie danach die Partitionen.
    Beispiel: (bitte entsprechend anpassen)

    # cfdisk /dev/hda
    # mkfs.ext3 /dev/hda1

    Hinweis:
    Wenn Sie die Kernel selbst kompilieren wollen, achten Sie darauf, das hierzu ca. 1GB Festplattenplatz gebraucht wird. Sie können hier für auch eine Daten Partition verwenden (siehe HowTo). Der Platz wird nach erfolgter Installation wieder freigegeben.

  3. Mounten Sie die angelegte Partition nach /mnt .

    # mount /dev/hda1 /mnt

  4. Starten Sie das Nasoline Setup.
    Es gibt hierbei drei mögliche Parameter:

    kernel Mit dieser Option wird ein vorkompilierter Kernel installiert und Sie müssen
    den Kernel nicht selbst bauen. Allerdings unterstützt der Kernel auch nur die
    gängigste Hardware.
    samba Diese Option installiert nasoline inkl. Samba Server.
    Bedenken Sie, Samba ist recht groß und lässt Nasoline entpackt auf ~24MB anwachsen.
    noram Normalerweise läuft Nasoline komplett im Arbeitsspeicher. Wenn Ihnen hier
    nicht genug zur Verfügung steht (Bsp.: 32MB RAM + Samba Option),
    können Sie mit dieser Option Nasoline auch konventionell auf die Festplatte
    installieren lassen.

    Rufen Sie setup auf und übergeben Sie gegebenenfalls die gewünschten Parameter.

    # setup kernel

    Es kann einen Moment dauern bis alle Daten entpackt sind.
    Am Ende werden Sie in eine Chroot Umgebung ins Nasoline-Image geführt.

  5. In der Chroot Umgebung sollten Sie jetzt alle relevanten Einstellungen vornehmen.
    Folgende Einstellungen sind empfohlen um den Betrieb als NFS Server und den SSH Zugriff sicherzustellen.

    Passwort ändern
    # passwd

    Netzwerkkonfiguration anpassen (per default ist Nasoline unter der IP 192.168.2.110 zu erreichen)
    # nano /etc/rc.d/S40network

    Partitionen eintragen in die /etc/fstab
    # nano /etc/fstab

    Dropbearschlüßel für den SSH Zugang generieren

    # dropbearkey -t rsa -f /etc/dropbear/dropbear_rsa_host_key
    # dropbearkey -t dss -f /etc/dropbear/dropbear_dss_host_key

    NFS Freigaben in die /etc/exports eintragen
    # nano /etc/exports

    Gegebenenfalls danach noch die /etc/hosts anpassen
    # nano /etc/hosts

    Wenn Sie vorerst keine weiten Dienste wie FTP, VPN oder Druckserver einrichten wollen (HowTo), verlassen Sie jetzt die Chrootumgebung.

    # exit

  6. Falls Sie sich entschieden haben den Kernel selbst zu bauen (keine kernel Option beim Setup angegeben), müssen Sie ihren Kernel jetzt konfigurieren.
    Bauen Sie einen statischen Kernel ohne Module. Wählen Sie nur das aus, was Sie auch wirklich benöigen.

    Stellen Sie sicher das Sie die Optionen
    "Device Drivers" > "Block Devices" > "Loopback Device Support" und "RAM Block Device" angewählt haben. Tragen Sie bei der "Default RAM disk size" bitte 10240 ein.

    Wenn Sie die Konfiguration abgeschlossen haben, wird dieser kompiliert. Dies kann je nach
    Auswahl und System etwas dauern. Machen Sie sich einen Tee oder tanken Sie etwas frische Luft.

  7. Um Zum Abschluss noch Grub zu installieren müssen sie die root Partition und die für die Installation von Grub angeben. Nach dem Beispiel von oben mit hda1, wäre das für Grub folgende (Achtung: grub zählt ab Null)

    root (hd0,0)
    setup (hd0)

    Verlassen Sie im Anschluss Grub mit: quit
    Der Rechner wird daraufhin neu gestartet. Entnehmen Sie die CD.

Die Installation ist hiermit erfolgreich abgeschlossen.

HowTo

Der eigene Kernel, NFS einrichten, Windows und NFS, Der Druckserver,

Der eigene Kernel

Die Installations-CD beinhaltet neben dem Nasoline-Image auch den GCC und alle nötigen Werkzeuge um einen eigenen Kernel zu bauen. Wenn Sie dies aus Gründen der Systemleistung lieber an ihrem PC als an dem Zielrechner machen möchten, gehen Sie bitte wie folgt vor:

Legen Sie die NASOLINE CD ins Laufwerk und mounten Sie diese.
Wechseln Sie in ein Verzeichnis mit ausreichend Speicherplatz (~1GB).

# /cdrom/tools/unsquashfs /cdrom/nasoline.squashfs
# mkdir -p squashfs-root/usr/src
# tar xvjf /cdrom/nasoline/linux-2.6.29.tar.bz2 -C squashfs-root/usr/src
# mount -o bind /dev squashfs-root/dev
# mount -t proc none squashfs-root/proc
# chroot squashfs-root/ /bin/sh

Wechseln Sie in das Kernel Verzeichnis und kompilieren Sie wie gewohnt den Kernel.

# cd /usr/src/linux-2.6.29
# make menuconfig
# make

Verlassen Sie die Chrootumgebung wieder.

# exit

Um den frisch gebauten Kernel später auf die CD zu bekommen, müssen Sie zunächst ein neues Image erstellen und den Kernel dorthin kopieren.

# mkdir -p nasoline-cd
# rsync -avHP /cdrom nasoline-cd/
# rsync -avHP squashfs-root/usr/src/linux-2.6.29/arch/i386/boot/bzImage nasoline-cd/nasoline/kernel/vmlinuz
# mkisofs -publisher NASOLINE -R -l -L -J -V NASOLINE -A NASOLINE -b boot/isolinux/isolinux.bin -c boot/isolinux/isolinux.boot -no-emul-boot -boot-load-size 4 -boot-info-table -o nasoline-custom.iso nasoline-cd/

Am Ende sollten Sie in Ihrem Verzeichnis eine CD Image mit dem Namen nasoline-custom.iso vorfinden. Brennen Sie dieses Abbild als CD.

Wenn Sie jetzt von CD starten, wählen Sie einfach beim Setup den Parameter kernel mit aus.

NFS einrichten.

Hauptbestandteil von Nasoline ist natürlich der NFS Server. Über diesen können Sie Ordner und Dateien im Netzwerk bereitstellen.

Die Einrichtung vom NFS Server ist sehr einfach und geschieht lediglich durch eine Konfigurationsdatei (/etc/exports).

Öffnen Sie /etc/exports mit einem Editor.
Dort wird dann zuerst das Verzeichnis was Sie freigeben möchten eingetragen, dann der Rechner für den diese Freigabe gelten soll und zum Schluss noch eventuelle Optionen.

Beispiel:
Sie haben Ihre Festplatte unter /mnt/storage1 eingebunden. Sie haben zwei Rechner angeschlossen. Einmal den von Fu und dann noch den von Fara. Beide sollen ihr eigenes Verzeichnis bekommen und dann noch ein gemeinsames für das Netzwerk.

Die /etc/exports könnte dann zB. So aussehen:

/mnt/storage1/fu         192.168.2.101/24(rw,sync,no_root_squash,subtree_check)
/mnt/storage1/fara         192.168.2.102/24(rw,sync,no_root_squash,subtree_check)
/mnt/storage1/share         192.168.2.*/24(rw,sync,no_root_squash,subtree_check)

192.168.2.101 wäre Fu's Pc und 192.168.2.102 Faras. Das Wildcard * steht für das gesamte Netzwerk in dem Adressbereich.

Natürlich lassen sich auch Namen anstellen von IP Adressen verwenden, diese müssten dann allerdings in /etc/hosts eingetragen werden damit sie dem System auch bekannt sind.

Die Optionen müssten natürlich je nach Bedarf angepasst werden.
Ein Tipp: Hätte Fara einen Mac mit OS X, dann sollte man die Option insecure mit hinzufügen.

Windows und NFS

Unter Linux, BSD und OS X dürfte das einbinden eines NFS Share kein Problem darstellen. Da Windows allerdings von Haus aus keine NFS Unterstützung hat, an dieser Stelle eine kleine Anleitung wie Sie ihren Nasoline NFS Server unter Windows nutzen können.

Die Nötigen Tools gibt es frei Haus.
Das Haupt Programm das für den NFS Clienten Benötigt wird, gibt es direkt von Microsoft und nennt sich Services for Unix kurz SFU.
Hier können Sie es herunterladen: http://technet.microsoft.com/en-us/interopmigration/bb380242.aspx

Da wir zwei Dateien vom Nasoline Server kopieren müssen benötigen wir noch eine SCP Clienten.
Ein leicht zu bedienender und freier wäre WinSCP. http://winscp.net/eng/download.php

Um mit Hilfe von dem SFU NFS-Client sich unter Windows mit dem Nasoline Server verbinden zu können, benötigen Sie die Dateien /etc/passwd und /etc/group.

Legen Sie eine Verzeichnis für passwd und group an
Bsp.: C:\nasoline

Melden Sie sich bei WinSCP einfach mit ihrem SSH Login auf dem Nasoline Server an und kopieren Sie die Dateien /etc/passwd und /etc/groups in das angelegte Verzeichnis C:\nasoline

Danach können Sie WinSCP wieder schließen und wenn Sie es nicht mehr brauchen sollten auch gegebenenfalls wieder Deinstallieren.

Entpacken Sie jetzt das SFU Archiv.
Starten Sie die Setup.EXE und wählen Sie Custom Installation.
Wählen Sie alles bis auf den NFS Client ab.
Wählen Sie Local User Mapping Server und Password and Group files
Beenden Sie das Setup.

Starten Sie SFU Administrartion.
Wählen Sie User Name Mapping aus und Use Password and Group files
Geben Sie wie im Screenshot zu sehen die Pfadangaben an C:\nasoline\passwd und C:\nasoline\group

Klicken Sie auf Maps
Wählen Sie unter Advanced Maps - Show User Maps und betätigen Sie die Knöpfe List Windows Users und List Unix Users. Wählen Sie nun Ihren Benutzer-Account und root für das Unix System (Nasoline Server) aus. Drücken Sie ADD

Gehen Sie genause unter Show Group Maps für die Gruppen Benutzer und root vor.

Drücken Sie zum Abschluß Apply

Wechseln Sie auf den Arbeitsplatz und Mappen Sie die NFS Freigabe wie gewohnt.
Extra ? Duchsuchen . Wählen Sie unter NFS Network die IP vom Nasoline Server aus und das Verzeichnis das Sie freigeben.

Nun können Sie auch problemlos die NFS Freigaben unter Windows nutzen.

Der Druckserver

Als Druckserver wird bei Nasoline p910nd verwendet.
Es Handelt sich hierbei um einen reinen RAW Druckserver. Das heißt es müssen keine Druckertreiber installiert werden und es wird auch jeder Drucker damit laufen, dafür müssen die Treiber aber auf den Clients vorhanden sein.

    Konfiguration des Servers:

    Hier ist ansich nicht viel zu machen.

    Die Konfiguration findet in der Datei /etc/rc.d/S80p910nd statt. Standartwerte sind hier /dev/usb/lp0 für USB Drucker und Port 9100. Wer einen anderen Port, mehrere Drucker oder keinen USB Drucker hat, kann hier die Einstellungen entsprechend ändern. Die Grundeinstellungen sollten mit einem USB Drucker aber problemlos laufen.

    Konfiguration der Clients:

  • Linux u. OS X.

    Jedes DE und auch OS X haben eine eigene Konfigurationsoberfläche. Gemeinsam haben Sie aber auch das Cups Webinterface.
    Das Webinterface erreicht man via Webbrowser und die Adresse localhost:631

    1. Wählen Sie add printer
    2. Geben sie einen Namen ein (freie Wahl)
    3. wählen Sie bei Device AppSocket / HP Jedirect

    4. Geben Sie jetzt bei der URL folgendes ein socket://192.168.2.110:9100 (ersätzen sie gegebenenfalls die IP Adresse).

    5. Wählen Sie zuletzt noch den Treiber für Ihren Drucker aus der Liste aus.

      Sollte er dort nicht auftauchen besorgen Sie sich entsprechendes PPD File von http://www.linuxfoundation.org/en/OpenPrinting .

  • Windows.
    1. Starten Sie den Assistenten über Drucker hinzufügen.
    2. Wählen Sie Lokaler Drucker der an den Computer angeschlossen ist (auch wenn er es nicht ist)
      Plug & Play können Sie weg lassen.

    3. Wählen Sie einen Neuen Anschluss erstellen. Und bei Anschlusstyp Standard TCP/IP.

    4. Geben Sie die IP Adresse des Nasoline Servers an. Beim Portnamen können Sie sich was ausdenken oder die Vorgabe belassen.

    5. Wählen Sie im nächsten Fenster benutzerdefiniert und klicken Sie auf Einstellungen.
      Vergewissern Sie sich das beim Protokoll RAW angegeben ist und beim Port 9100.

    6. Zu guter letzt müssen Sie noch den Treiber für Ihren Drucker auswählen.

Das wars.

MScan – Test- und Rescuesystem

Hallo Leute,

die neue MScan Version ist so gut wie fertig.
Ich habe mal ein pre Release zum testen hochgeladen. Ihr findet es unter http://ecarux.de/downloads/mscan-pre1.img.bz2
(Größe ~ 1.4GB , md5sum b524383be44531bd5fa7c143a8d316f0)

Im großen und ganzen ist schon alles dabei und ich hab es schon auf ein paar Rechnern laufen lassen.
Allerdings ist es ja auch bekannt, das der Autor meist die Fehler nicht sieht, über die ein Anwender dann sofort stolpert und es ist möglich das es vielleicht mit der ein oder anderen Hardware Probleme geben kann, die ich hier nicht zum testen habe.
Deshalb wer mag, bitte einmal ausprobieren und immer fleißig Fehler melden, wenn sich welche ergeben.
Auch Verbesserungsvorschläge oder Wünsche zu Programmen und Funktionen sind gern gesehen.

Zur Installation:

Ich habe mich mit dieser Version zu einem Wechsel von der guten alten Live-CD zu einem USB-Stick entschieden. Diese bieten einfach ziemliche Vorteile, so lässt sich das System individuell konfigurieren und auch updaten. Außerdem findet man bei einigen Notebooks/Netbooks mittlerweile auch oft keine Laufwerke mehr.

Für die Installation wird ein 4GB großer USB-Stick gebraucht.
Ich denke bei einem Preis vom 4-5€ ist das recht moderat, wobei auch ca. die Hälfte an Platz für Daten und Updates so wie zusätzliche Programme frei bleibt.
(größere Sticks gehen auch, das ist kein Problem)

Die Installation unter Linux:

1. Ladet euch das oben angegebene Image herunter.
Die Datei ist komprimiert entpackt sie mittels # bunzip mscan-pre1.img.bz2

2. Steckt euren USB-Stick ein und findet heraus als welches Device er eingebunden wurde zB. Mit
# dmesg | tail
oder
# ls -l /dev/disk/by-id/usb*

3. Schreibt das Image auf den USB-Stick mit
# sudo dd if=mscan-pre1.img of=/des/sdX bs=10M
(/dev/sdX ist natürlich durch das oben ermittelte Device zu ergänzen)

Die Installation unter Windows:

1. Ladet euch das oben angegebene Image herunter.
Die Datei ist komprimiert entpackt sie mittels 7zip , winrar oder ähnlichem

2. Steckt euren USB-Stick ein.

3. Ladet euch den ImageWriter herunter https://launchpad.net/win32-image-writer/0.5/0.5/+download/win32diskimager-binary.zip

Entpackt diesen und startet ihn.

4. Wählt das gerade entpackte mscan-pre1.img als Image aus, euren USB-Stick und klick auf schreiben.

Das System ist jetzt auf eurem Stick. Hurra.
Der Stick hat zwei Partitionen. Auf der einen mscanroot befindet sich das Hauptsystem. Diese wird allerdings nicht unter Windows angezeigt.
Die andere heißt MSCAN diese habt ihr auch unter Windows. Hier könnt ihr Daten Speichern etc. . Es befinden sich schon ein paar Daten auf dieser Partition, diese sollten nicht gelöscht werden

Wenn ihr jetzt den Stick bootet kommt eine kurze Auswahl
MScan(das Haupt Linux System)
Memtest86+ (zum Test des Arbeitsspeichers)
FreeDOS (Dos System)

Wenn ihr das MScan Linux System startet, dauert es ca. 10 sek. (je nach Hardware) bis ihr einen Desktop vor euch habt.
Unten links ein Menü (wie bei Windows), unten rechts ein Button zum herunterfahren.
Oben eine Schneelstartleiste.

Memtest86+ zum testen des Arbeitsspeichers. Der Arbeitsspeicher sollte nie unterm OS getestet werden, denn dort ist er natürlich zum Teil belegt (auch wenn es an sich möglich ist – siehe unten).

Mit FreeDos kann man auch so einiges anstelle. Ideal zum BIOS flashen und co.
Mit doszip/dz.exe könnt ihr einen NortonCommader Clone starten. Dos Programme können einfach auf der MSCAN Partition abgelegt werden und dann aufgerufen werden.

Eine kleine Programm übersicht:
(wird noch erweitert und je nach zeit mit Bedientipps ergänzt)

GUI:

ClamTK – Virusscanner
Gparted – Partitionseditor
GSmartControl – Festplatten Tester / Smart Status auslesen
Hardware Lister – Information zur Hardware
Ophlizens – zum entschlüsseln von Windows Passwörtern
Phoronix Test Suite – Umfangreiches Testprogramm für fast alles
Wireshark – Netzwerk Analyse
Thunar – Filemanager
Midori – Webbrowser
Geany – Editor
DriveMap – Übersicht über Festplattenbelegung
BackInTime – Backup Programm

non GUI:

testdisk – recovery von Partitionen und Daten
photorec – wiederherstellen von Bildern
cuda_memtest – zum testen des Grafikspeichers
memtest – Speichertest (wenn möglich memtest86 vorziehen)
secure-delet – sauberes löschen von Festplatten
stress – stresstest

Nebenbei natürlich auch noch alle bekannten Linux Tools sowie einige Programme um sich häuslich einzurichten (Office Anwendungen, Brennprogramm, etc.)

Und noch was.
Zur Konfiguration des Netzwerks einfach unten rechts das Icon mit den zwei Bildschirmen anklicken (wie bei Windows).

Soweit dann erst mal. Viel Spaß damit.
Weiteres folgt …

Zur Installation

Ich habe mich mit dieser Version zu einem Wechsel von der guten alten Live-CD zu einem USB-Stick entschieden. Diese bieten einfach ziemliche Vorteile, so lässt sich das System individuell konfigurieren und auch updaten. Außerdem findet man bei einigen Notebooks/Netbooks mittlerweile auch oft keine Laufwerke mehr.

Für die Installation wird ein 4GB großer USB-Stick gebraucht.
Ich denke bei einem Preis vom 4-5€ ist das recht moderat, wobei auch ca. die Hälfte an Platz für Daten und Updates so wie zusätzliche Programme frei bleibt.
(größere Sticks gehen auch, das ist kein Problem)

Die Installation unter Linux:

1. Ladet euch das oben angegebene Image herunter.
Die Datei ist komprimiert entpackt sie mittels # bunzip mscan-pre1.img.bz2

2. Steckt euren USB-Stick ein und findet heraus als welches Device er eingebunden wurde zB. Mit
# dmesg | tail
oder
# ls -l /dev/disk/by-id/usb*

3. Schreibt das Image auf den USB-Stick mit
# sudo dd if=mscan-pre1.img of=/des/sdX bs=10M
(/dev/sdX ist natürlich durch das oben ermittelte Device zu ergänzen)

Die Installation unter Windows:

1. Ladet euch das oben angegebene Image herunter.
Die Datei ist komprimiert entpackt sie mittels 7zip , winrar oder ähnlichem

2. Steckt euren USB-Stick ein.

3. Ladet euch den ImageWriter herunter https://launchpad.net/win32-image-writer/0.5/0.5/+download/win32diskimager-binary.zip

Entpackt diesen und startet ihn.

4. Wählt das gerade entpackte mscan-pre1.img als Image aus, euren USB-Stick und klick auf schreiben.

Das System ist jetzt auf eurem Stick. Hurra.
Der Stick hat zwei Partitionen. Auf der einen mscanroot befindet sich das Hauptsystem. Diese wird allerdings nicht unter Windows angezeigt.
Die andere heißt MSCAN diese habt ihr auch unter Windows. Hier könnt ihr Daten Speichern etc. . Es befinden sich schon ein paar Daten auf dieser Partition, diese sollten nicht gelöscht werden

Wenn ihr jetzt den Stick bootet kommt eine kurze Auswahl
MScan(das Haupt Linux System)
Memtest86+ (zum Test des Arbeitsspeichers)
FreeDOS (Dos System)

Wenn ihr das MScan Linux System startet, dauert es ca. 10 sek. (je nach Hardware) bis ihr einen Desktop vor euch habt.
Unten links ein Menü (wie bei Windows), unten rechts ein Button zum herunterfahren.
Oben eine Schneelstartleiste.

Memtest86+ zum testen des Arbeitsspeichers. Der Arbeitsspeicher sollte nie unterm OS getestet werden, denn dort ist er natürlich zum Teil belegt (auch wenn es an sich möglich ist – siehe unten).

Mit FreeDos kann man auch so einiges anstelle. Ideal zum BIOS flashen und co.
Mit doszip/dz.exe könnt ihr einen NortonCommader Clone starten. Dos Programme können einfach auf der MSCAN Partition abgelegt werden und dann aufgerufen werden.

Und noch was.
Zur Konfiguration des Netzwerks einfach unten rechts das Icon mit den zwei Bildschirmen anklicken (wie bei Windows).

Programme

Eine kleine Programm übersicht:
(wird noch erweitert und je nach zeit mit Bedientipps ergänzt)

GUI:

ClamTK – Virusscanner
Gparted – Partitionseditor
GSmartControl – Festplatten Tester / Smart Status auslesen
Hardware Lister – Information zur Hardware
Ophlizens – zum entschlüsseln von Windows Passwörtern
Phoronix Test Suite – Umfangreiches Testprogramm für fast alles
Wireshark – Netzwerk Analyse
Thunar – Filemanager
Midori – Webbrowser
Geany – Editor
DriveMap – Übersicht über Festplattenbelegung
BackInTime – Backup Programm

non GUI:

testdisk – recovery von Partitionen und Daten
photorec – wiederherstellen von Bildern
cuda_memtest – zum testen des Grafikspeichers
memtest – Speichertest (wenn möglich memtest86 vorziehen)
secure-delet – sauberes löschen von Festplatten
stress – stresstest

Nebenbei natürlich auch noch alle bekannten Linux Tools sowie einige Programme um sich häuslich einzurichten (Office Anwendungen, Brennprogramm, etc.)