Installation

Laden Sie sich das CD Abbild herunter (nasoline-9.3.iso).
Das Image ist bootbar. Brennen Sie es auf eine CD und starten Sie von dieser.

  1. Melden Sie sich als root an.

    Wenn Sie ein deutsches Tastaturlayout haben, können Sie eine entsprechende Keymap laden.

    # loadkmap < /usr/share/keymaps/de.kmap

  2. Partitionieren Sie Ihre Festplatte und formatieren Sie danach die Partitionen.
    Beispiel: (bitte entsprechend anpassen)

    # cfdisk /dev/hda
    # mkfs.ext3 /dev/hda1

    Hinweis:
    Wenn Sie die Kernel selbst kompilieren wollen, achten Sie darauf, das hierzu ca. 1GB Festplattenplatz gebraucht wird. Sie können hier für auch eine Daten Partition verwenden (siehe HowTo). Der Platz wird nach erfolgter Installation wieder freigegeben.

  3. Mounten Sie die angelegte Partition nach /mnt .

    # mount /dev/hda1 /mnt

  4. Starten Sie das Nasoline Setup.
    Es gibt hierbei drei mögliche Parameter:

    kernel Mit dieser Option wird ein vorkompilierter Kernel installiert und Sie müssen
    den Kernel nicht selbst bauen. Allerdings unterstützt der Kernel auch nur die
    gängigste Hardware.
    samba Diese Option installiert nasoline inkl. Samba Server.
    Bedenken Sie, Samba ist recht groß und lässt Nasoline entpackt auf ~24MB anwachsen.
    noram Normalerweise läuft Nasoline komplett im Arbeitsspeicher. Wenn Ihnen hier
    nicht genug zur Verfügung steht (Bsp.: 32MB RAM + Samba Option),
    können Sie mit dieser Option Nasoline auch konventionell auf die Festplatte
    installieren lassen.

    Rufen Sie setup auf und übergeben Sie gegebenenfalls die gewünschten Parameter.

    # setup kernel

    Es kann einen Moment dauern bis alle Daten entpackt sind.
    Am Ende werden Sie in eine Chroot Umgebung ins Nasoline-Image geführt.

  5. In der Chroot Umgebung sollten Sie jetzt alle relevanten Einstellungen vornehmen.
    Folgende Einstellungen sind empfohlen um den Betrieb als NFS Server und den SSH Zugriff sicherzustellen.

    Passwort ändern
    # passwd

    Netzwerkkonfiguration anpassen (per default ist Nasoline unter der IP 192.168.2.110 zu erreichen)
    # nano /etc/rc.d/S40network

    Partitionen eintragen in die /etc/fstab
    # nano /etc/fstab

    Dropbearschlüßel für den SSH Zugang generieren

    # dropbearkey -t rsa -f /etc/dropbear/dropbear_rsa_host_key
    # dropbearkey -t dss -f /etc/dropbear/dropbear_dss_host_key

    NFS Freigaben in die /etc/exports eintragen
    # nano /etc/exports

    Gegebenenfalls danach noch die /etc/hosts anpassen
    # nano /etc/hosts

    Wenn Sie vorerst keine weiten Dienste wie FTP, VPN oder Druckserver einrichten wollen (HowTo), verlassen Sie jetzt die Chrootumgebung.

    # exit

  6. Falls Sie sich entschieden haben den Kernel selbst zu bauen (keine kernel Option beim Setup angegeben), müssen Sie ihren Kernel jetzt konfigurieren.
    Bauen Sie einen statischen Kernel ohne Module. Wählen Sie nur das aus, was Sie auch wirklich benöigen.

    Stellen Sie sicher das Sie die Optionen
    "Device Drivers" > "Block Devices" > "Loopback Device Support" und "RAM Block Device" angewählt haben. Tragen Sie bei der "Default RAM disk size" bitte 10240 ein.

    Wenn Sie die Konfiguration abgeschlossen haben, wird dieser kompiliert. Dies kann je nach
    Auswahl und System etwas dauern. Machen Sie sich einen Tee oder tanken Sie etwas frische Luft.

  7. Um Zum Abschluss noch Grub zu installieren müssen sie die root Partition und die für die Installation von Grub angeben. Nach dem Beispiel von oben mit hda1, wäre das für Grub folgende (Achtung: grub zählt ab Null)

    root (hd0,0)
    setup (hd0)

    Verlassen Sie im Anschluss Grub mit: quit
    Der Rechner wird daraufhin neu gestartet. Entnehmen Sie die CD.

Die Installation ist hiermit erfolgreich abgeschlossen.

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